Bank of China Tower

Zu den höchsten Gebäuden der Welt gehört die Bank of China Tower. Leoh Ming Pei ist der Architekt, der den Bank of China Tower erbaut hat. Er war auch Erbauer der Glaspyramide des Louvres in Paris. Ein Symbol von Wachstum und Erneuerung sieht er in seinem Turm. Der Tower ist ein 367 Meter hoher Büroturm in Hongkong und beherbergt die Zentrale der Bank of China. Durch die geometrisch gegliederte äußere Form wirkt der Tower wie ein Kristall, denn die Außenflächen bestehen aus reflektierendem Glas. Andere erkennen in dem Turm einen Bambusstab, welcher nach oben, immer schmäler in die Höhe ragt. Im unteren Bereich besteht das Gebäude aus einem Würfel, eine Gruppe von vier dreieckigen Türmen ragen nach oben hinauf. Die Fläche rund um das Hochhaus wird von einer Promenade umgeben, im Osten und Westen sind zahlreiche Wassergärten angelegt worden. Hier gönnen sich die Passanten und Mitarbeiter der Bank Ruhe und Entspannung abseits des Straßenlärms von Hongkong. Für Besucher frei zugänglich wurde der 43. Stock gemacht, von welchem aus man einen fantastischen Blick auf den Hafen und nach Kowloon hat.

Da der Standort des Tower inmitten einer taifungefährdeten Zone liegt, hatten die Konstrukteure, vor dem Bau, mit vielen Problemen zu kämpfen. Bevor dieser gebaut wurde, hat man zahlreiche Modelle des China Towers gebaut. An diesen Modellen hat man aufwendige Windkanaltests durchgeführt.

Der Tower ist zum wichtigsten Stadtmerkmal geworden, da er sich von allen anderen Gebäuden in der Stadt erheblich abhebt. Da er nicht den Grundsätzen des Feng Shui entspricht, gab es bereits Auseinandersetzungen und ist somit auch das einzige Bauwerk in Hongkong, bei dessen Entwurf kein Meister zu Rate gezogen wurde. Am Südeingang des Tower ist das Logo der Bank of China Hongkong zu sehen, da diese das Gebäude erbauten.